Aufbauorganisation

Aufbauorganisation

Das Pirmasenser Modell

In erster Linie gründen sich die Tätigkeiten innerhalb eines Unternehmens auf die Nachfrage der Kunden, also das Verhalten des Marktes. Dies wirkt sich mittelbar auf die Beschaffung dieser nachgefragten Prokukte bei den Lieferern aus (vgl. Ablauforganisation --> Kreislaufsysteme).

Dienstleistungsbetriebe (sog. Außenstellen) wie Post, Bahn, Geldinstiute u. a. kommen notwendigerweise mit ihren Leistungen hinzu, z. B.:

Im Gegensatz zu den vorhandenen Impulsen und Mechanismen des Marktes laufen die Leistungsprozesse im Lernbüro nicht von selbst.

Das Pirmasenser Modell ahmt jedoch diese Marktgegebenheiten durch an die Praxis angenäherte Situationen nach. Die Nachfrage der Kunden orientiert sich an einer vorgegebenen Marktsituation N, in der die Einzelhändler mit einer monatlichen Kundennachfrage konfrontiert sind.

Demgegenüber liegt bei den Lieferern der Simulationsfirma Sapello GmbH mit der Marksituation P fest, unter welchen Beschränkungen bzw. Vorgaben Produktionsbetriebe auf Änderungen der Nachfrage durch die Simulationsfirma (Großhandlung Sapello GmbH) reagieren dürfen.

Das Simulationsmodell arbeit daher weitgehend autonom.

Darüber hinaus kann der Umterrichtsleiter situativ zusätzliche Beschäftigungsanstöße vornehmen, die sich zusätzlich aus vorhandene Lernzielen, aber auch aus unvermeidbaren Beschäftigungsschwankungen ergeben (situative bzw. besondere Ablaufsteuerung).

Zur Verfügung stehen abteilungsbezogene Situationsaufgaben.

 

 

Hintergründe ...

Die Gesamtheit aller für das Modellunternehmen (Simulationsfirma) notwendigen Regelungen bezeichnet man als Organisation.

Dabei nennt man die bleibenden fundamentalen Funktionen und Ränge (Zuständigkeiten) Aufbauorganisation.


Das Pirmasenser Modell - entstanden an der Berufsbildenden Schule Pirmasens