Didaktische Analyse - Lernverfahren

Die Wahl geeigneter Lernverfahren unterscheidet in Aussagen zur

Methodische Überlegungen zum gesamten Unterricht:

Je nach Beobachtungsschwerpunkt lässt sich feststellen, dass entdecken-lassende und impuls-setzende Aktionsformen den Hauptschwerpunkt darstellen. Die Schüler arbeiten überwiegend in Partnerarbeit (Arbeitsteam), im weiteren Sinne in unterschiedlichen Rollen einer die Praxis nachahmenden Simulation. Sowohl die Arbeitsanstöße als auch die einzelnen Lernerfahrungen ergeben sich aus diesem Zusammenwirken. Durch den Lehrer (Unterrichtsleiter) können dazu gesonderte Unterrichtsimpulse gegeben werden.

Die einzelnen Lernsituationen wechseln zwischen Phasen, in denen erklärend-induktiv, ganzheitlich-interpretierend oder durch Aufzeigen von Widersprüchen und Schwierigkeiten sowie deren Überwindung (dialektisch) fortgeschritten wird.

Eine wichtige Rolle spielen zusätzlich das Lernmaterial, also die insgesamt in der Arbeitsumgebung vorliegenden Arbeitsunterlagen (Tabellen, Listen, Berichte, Formulare) und andere Medien (Computer, andere Bürogeräte). Hinzuzurechnen sind aber auch die Mitarbeiter, welche einen nicht unerheblichen realen Einfluss ausüben.

Methodische Überlegungen zum Aufbau einer einzelnen Unterrichtstunde oder Unterrichtseinheit:

anzuwenden ist. Bei der Erledigung betrieblicher Aufgaben können Inhalte auftreten, die eine Strategie wie z. B. den entscheidungsorientierten Ansatz verlangen (Leitungsaufgaben):

Handelt es sich um eine reine Sachbearbeitertätigkeit, sieht das Aufgaben-/Problemlösungsverhalten etwas anders aus:

 

Hintergründe ...

Im Lernbüro bildet sich die schulische Form der realen betrieblichen Verhältnisse ab (modellhaft "nachgeahmte Wirklichkeit"). Andere Möglickeiten, Schüler auf die Praxis vorzubereiten kommen nicht zur Anwendung - z. B.:


Obwohl in allen Fällen von "Wirklichkeit" die Rede ist, unterscheiden sich die jeweils festzustellenden Lernerfahrungen erheblich.